«Biologisches Ritalin» - Die natürliche Alternative heisst Schisandra
02 Mai

«Biologisches Ritalin» - Die natürliche Alternative heisst Schisandra

Die angehende Drogistin Evelyne Wichert hat in Ihrer Abschlussarbeit neue Wege zur Behandlung von ADHS gesucht. In diesem Blogartikel beschreibt sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie während ihrer Recherchen hatte.

Ich bin im letzten Lehrjahr als Drogistin. Das Thema der diesjährigen Vertiefungsarbeit lautete «fremd». Ich wählte das Thema «Fremdbestimmt durch Ritalin – auf der Suche nach etwas anderen Wegen», weil mein älterer Bruder hyperaktiv ist. Durch das Interview, welches ich mit meiner Mutter führte, erfuhr ich, dass auch ich in der Kindheit auf Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) abgeklärt wurde. Die Diagnose lautete damals POS mit ADS (mit diversen Koordinations- und Wahrnehmungsstörungen). So wurde das Thema der Vertiefungsarbeit im wahrsten Sinne des Wortes zu meinem persönlichen Thema. Durch die Analyse der diagnostizierten Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen und dem Zuordnen dieser „Störungen“ auf mein (Lern)Verhalten habe ich nicht nur über das kontrovers diskutierte Thema ADHS, sondern auch über mich selbst sehr viel gelernt. Ich kam den Gründen auf die Spur, weshalb ich meist mehr Zeit benötige und manchmal ein bisschen verträumt bin

Während meiner Kindheit wollten meine Eltern diese Diagnose weder als Entschuldigung noch als Erklärung benutzen. Auch wollten sie nicht Ärzte, Therapeuten oder das vom Kinderarzt verschriebene Medikament Ritalin über uns bestimmen lassen. Sie suchten andere Wege.

Lösunen fanden Sie, indem sie auf den Stärken von uns Kindern aufbauten, uns halfen, eine Leidenschaft zu finden, Prioritäten setzten, Freizeitstress reduzierten, mit uns bei jedem Wetter in die Natur gingen und uns nach klaren Regeln und Strukturen erzogen.

Und tatsächlich: Die selbst gegangenen und die fundierten Wege haben viele Gemeinsamkeiten und zeigen, wie Menschen mit ADHS durch ihren Lebensstil die Beeinträchtigungen positiv beeinflussen können. Die Präsenz der Eltern spielt eine sehr grosse Rolle. Es ist sehr wichtig, dass sich Eltern Zeit nehmen für ihre Kinder, sie fördern und unterstützen. Menschen mit ADHS müssen vor der Pubertät unbedingt in eine sichere Bahn gelenkt werden, damit ihnen ihre Emotionen und die oftmals negativen Erfahrungen, die ihre Unruhe mit sich bringt, nicht zum Verhängnis werden. Denn das kann ich aus eigener Erfahrung berichten: Es ist sehr frustrierend, wenn ich konzentriert zuhöre, jedoch trotzdem manchmal wichtige Informationen nicht mitbekomme. Was sich andere vielleicht bereits durch blosses Zuhören merken können, muss ich Zuhause mithilfe der vorgängig gemachten Notizen aufarbeiten.

Zu den positiven Eigenschaften von Menschen mit ADHS zählen unter anderem, dass sie sehr hartnäckig an einer Sache arbeiten können, wenn sie dafür Feuer und Flamme sind. Sind sie im passenden Beruf angekommen, sind die Schulprobleme auch meist kein Problem mehr und können dank der Leidenschaft und Freude zum Beruf ausgeglichen werden. Dies trifft auch bei mir zu. Es macht mir gar nicht so viel aus, dass ich für meine Lehre sehr viel Freizeit einsetzen muss.

Wer weiss, wie ich mich entwickelt hätte, wenn mir meine Eltern das Medikament Ritalin gegeben hätten. Sicherlich hätte ich mehr Freizeit gehabt all die Jahre, wenn ich konzentrierter hätte lernen können. Aber die Nebenwirkungen? Ich bin meinen Eltern dankbar, dass sie andere Wege gesucht haben. Aus Sicht einer Drogistin kann ich mich nicht mit einem Medikament anfreunden, welches die Symptome unterdrückt und nicht heilt. Und so habe auch ich mich auf die Suche gemacht nach biologischer Unterstützung – und ich bin fündig geworden.

Die Schisandra-Beere gehört zu den wirkungsvollsten Kräftigungs- und Stärkungsmitteln für Körper, Geist und Seele. Es freut mich sehr, dass ich, pünktlich zum Schlussspurt vor meiner Lehrabschlussprüfung, für mich mein persönliches Ritalin gefunden habe. Ich lade meine Batterien nun seit gut 2 Monaten mit der Urtinktur der Aurora Pharma AG auf und bin auch auf die längerfristige Wirkung gespannt. Diese Tinktur tut mir gut. Beim Lernen habe ich mittlerweile das Gefühl, fokussierter dranbleiben zu können. Auch bin ich nicht mehr so gestresst, sondern ausgeglichener. Auf alle Fälle wird die Aurora Schisandra meine Begleiterin bleiben in den nächsten wichtigen Monaten. Sie wird mir helfen, im Sommer stressfrei, ausgeglichen und fokussiert das abrufen zu können, was ich in den letzten vier Jahren gelernt habe. Davon bin ich überzeugt.

Ich durfte die Schisandra-Beere mittlerweile schon einigen Müttern von ADHS-betroffenen Kindern empfehlen. Das erfüllt mich mit Freude und auch ein bisschen Stolz. Es ist ein schönes Gefühl, ein Produkt weiterempfehlen zu können, von welchem man persönlich aus tiefstem Herzen überzeugt ist.

Ich bin motivierter denn je und freue mich auf den Sommer - ohne Angst und im Wissen darum, meine Beere gefunden zu haben. Gerade rechtzeitig, durch Zufall, beim Verfassen meiner Vertiefungsarbeit!

Evelyne Wichert

Ausbildung Drogistin EFZ.

 

In ihrer Freizeit liebt Evelyne Wichert die Natur und fährt gerne Ski. Im Sommer zählen Biken und Wandern zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Ausserdem spielt sie Saxophon.

 

12 Kommentare

  • Wichert Markus von Wichert Markus Mittwoch, 08 Mai 2019 19:50

    Du kannst betroffenen Eltern (und ihren Kindern) mit Deinem Fachwissen helfen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Und Du weisst wirklich, wovon Du sprichst.... was gibt es Schöneres und Wertvolleres? Wir wünschen Dir weiterhin viel Freude in Deinem spannenden Beruf. Und wer weiss, was Du noch für "Heilpflänzchen" entdeckst?
    Sei stolz auf Dich - wir sind es auf jeden Fall! Liäbs Grüessli Mami & Dädy

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  • Conny Marty von Conny Marty Mittwoch, 08 Mai 2019 11:32

    Sehr schöner Bericht liebe Evelyne. Ich wünsche dir von Herzen alles alles Liebe und Gute ?

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