Unbewusste, psychosomatische Krankheitsursachen mit dem TUA-Test erkennen
10 Jul

Unbewusste, psychosomatische Krankheitsursachen mit dem TUA-Test erkennen

Viele Krankheiten haben ihren Ursprung auf einer psychosomatischen Ebene. Diese Ursache zu erkennen ist oftmals schwierig. Mit dem TUA-Test gibt es ein verblüffend einfache Möglichkeit unbewusste Inhalte aus der Psyche sichtbar zu machen. 

In der Heilkunde, sei es in Heilpraxis, Arztpraxis, Psychologie und Psychotherapie sind wir stets auf eine möglichst genaue und differenzierte Aufnahme der bisherigen Lebens- und Krankheitsgeschichte angewiesen. Ohne tiefgreifende Diagnostik ist auch keine sinnvolle Therapie möglich.

In diesem Sinne erhalten wir in der Praxis Beschreibungen der Beschwerden, Schmerzen, Krankheiten, körperlichen und seelischen Befindlichkeiten.

Da und dort haben wir jedoch Schwierigkeiten, an die Hintergründe der geschilderten Symptomatik heranzukommen. Einer dieser Hintergründe kann sein, dass unsere Patienten selbst nicht wissen, wie sie sich ihren körperlichen und seelischen Zustand erklären können. Deshalb können sie es auch nicht mitteilen. Also sind wir, zumindest teilweise, auf Vermutungen angewiesen.

Natürlich verfügen wir heute über sehr differenzierte diagnostische Hilfen, seien es die Laboruntersuchungen, die Röntgendiagnostik und vieles andere mehr. Und trotzdem finden wir manchmal die Ursache nicht, gerade wenn es um seelische Belastungen geht, die wir als Auslöser körperlicher Beschwerden, Schmerzen oder Krankheiten ansehen müssen.

Nachfolgend will ich eine Kombination differenzierter Psychodiagnostik aus dem Tu-Anima-Test(1), Kurzform TUA-Test, zeigen und aus der Heilkunde ein spagyrisches Mittel vorschlagen, das dazu beitragen kann, seelische Belastungen, die sich irgendwann körperlich manifestierten, aus dem Unbewussten ans Licht zu fördern.

In meiner Praxis arbeite ich seit vielen Jahren mit dem tiefenpsychologischen, hochqualifizierten TUA-Test und in den letzten Jahren zunehmend mit spagyrisch aufbereiteten, pflanzlichen und mineralischen Substanzen.

Der Tu-Anima-Test (lat. Tu anima = Du, Seele) ist ein sprachfreier Symboltest, dessen Interpretationsmöglichkeiten weit über den Aussagebereich der üblichen Tests der Psychologie hinausgehen.

36 abstrakte Symbolbilder, in der Form von mehrfarbigen Kärtchen, werden vor dem Patienten ausgelegt und fordern dazu auf, 12 sympathische und 12 unsympathische Bilder auszuwählen. Deren auf der Rückseite befindlichen Zahlen werden vom Behandler auf dem Auswertungsbogen erfasst und dokumentiert. Die 12 „neutralen“ Bilder werden beiseitegelegt.

Danach geht es darum, das sympathischste und das unsympathischste Bild auszuwählen, woraus sich ein Spannungsbogen im Persönlichkeitsgefüge erkennen lässt. Der ganze Vorgang nimmt in der Sprechstunde nicht mehr als 10 bis 15 Minuten in Anspruch.

Die Patienten können von ihrem Bewusstsein her die Symbole und deren Gehalt nicht erkennen, deshalb ist eine Verfälschung vom Intellekt her nicht möglich. Ausgewählt wird nach Sympathie, Antipathie und Neutralität.

Das Symbol Schlange

Wird dieses Symbolbild als sympathisch ausgewählt, dann lässt sich auf die Bereitschaft des Patienten schliessen, seine «alte Haut» abzustreifen und eine neue entstehen zu lassen. Mit anderen Worten: Er will sich von alten und nicht mehr brauchbaren Verhaltensmustern lösen und neue Möglichkeiten der Lebensgestaltung ergreifen, auch wenn das am Anfang noch schwierig sein sollte und Verletzungen der «neuen und empfindlichen Haut» riskiert werden müssen.

Das als unsympathisch gewählte Symbolbild würde verdeutlichen, dass gegenwärtig die alte Haut als Schutz noch beibehalten und auf irgendwelche Abenteuer, die mit etwas Neuem verbunden wären, verzichtet werden will.

Das Symbol Sonne

Dieses Symbolbild steht für die Vitalität, die Lebenskraft, bis hin zu Herz und Blutkreislauf. Wird das Bild als sympathisch erlebt, dann lässt sich erwarten, dass alles, was mit dem Leben zusammenhängt, bejaht wird, der Patient auch gesund bleiben oder wieder gesund werden will.

Ablehnung des Symbolbildes deutet darauf hin, dass der Patient gegenwärtig sein Leben ablehnt und wahrscheinlich auch gar nicht gesund werden will und kann. Die vom Bewusstsein her gewünschte Regeneration wird demnach durch meist unbewusste Energien blockiert.

Die Kombination aus den Symbolbildern Schlange und Sonne

Zur Verfügung stehen 4 verschiedene Möglichkeiten der Interpretation. Das Zeichen Plus (+) zeigt die sympathische, das Zeichen Minus (-) die unsympathische Wahl.

a) Symbol Schlange + Symbol Sonne + «Ich will leben und gesund sein. Dazu bin ich bereit, meinem bisherigen Leben eine Wende zu geben und mich für neue Dimensionen der Lebensgestaltung öffnen.»

b) Symbol Schlange + Symbol Sonne – «Ich möchte mich schon ändern, bringe gegenwärtig aber nicht die notwendige Lebenskraft auf, eine an sich erstrebte Veränderung mit Leben zu erfüllen.»

c) Symbol Schlange – Symbol Sonne + «Ich will leben und gesund sein oder werden, will das aber nur unter den gegebenen Verhältnissen ohne irgendwelche neuen Wege und Anstrengungen tun.»

d) Symbol Schlange – Symbol Sonne – «Ich will alles lassen wie bisher und nichts in meinem Leben verändern, ich will aber auch nichts für meine Gesundheit tun; sie ist mir nicht wichtig, ich lehne sie sogar ab.»

Ein vor allem emotional wirkendes Grundmittel der Spagyrik: Lapislazuli

Über diesen Stein können wir in der Fachliteratur Berichte über interessante Beobachtungen finden. So schreibt Walter von Holst:

«Lapislazuli gilt als Stein der Wahrheit und der Freundschaft, er hilft aber auch, `König im eigenen Land´ zu bleiben … Er erweitert das Raumempfinden, so dass man telepathische Verbindungen über grössere Entfernungen hinweg aufbauen und halten kann. Zudem lernt man, im positiven Sinne Kontrolle auszuüben, was nicht nur im Umgang mit Verstorbenen oder nicht-körperlichen Wesen wichtig sein kann.

Dieser Stein verbessert das Konfrontationsvermögen und stärkt das Verantwortungsgefühl, so dass es einfacher wird, den eigenen Anteil an einer früheren Situation zu erkennen und anzunehmen. Wichtigste Eigenschaft im Alltag ist es, dass er Situationen herbeiführt, in denen mit klärender Wirkung über peinliche Themen unverkrampft geplaudert werden kann. In der Sitzung bewirkt Lapislazuli, dass kein heisses Eisen übergangen wird, dass wahrhaftig, fair und ehrlich nichts zurückgehalten wird.»

Das Schweizerische Unternehmen Aurora Pharma AG, das sich auf die Herstellung von spagyrischen Heilmitteln spezialisiert hat, stellt seit einigen Jahren den Heilstein Lapislazuli spagyrisch aufbereitet her. Die dort gewonnenen Erkenntnisse zeigen, dass die Einnahme des Mittels Wege zur Selbsterkenntnis, vertieften Meditation und letztlich auch der Bilderwelt der Träume und ihrem Sinn öffnen kann:

«Ängste spirituellen Ursprungs entladen sich häufig in zwanghaften, paranoiden Erfahrungen. Ganz anders bei der konkreten Angst vor einem Tier, dem Aufzug fahren oder dem Fliegen. Häufig lässt sich eine Verbindung zu erfolgtem Machtmissbrauch herstellen. Sei er selbst verübt oder sei es, dass man ihn durch andere erlebt hat. Meist fühlen sich Menschen, die Lapislazuli brauchen, permanent irritiert und verunsichert und befürchten, dass ihnen bald etwas Fürchterliches zustossen würde. Sie zeigen sich verwirrt, und es kann ein Mangel an klarer Orientierung im Leben vorliegen. Sie scheinen sich in geistigen Welten verloren zu haben, deren Kräfte stark an den eigenen festen Strukturen nagen. Diese Tinktur wird dabei helfen, die unterschiedlichen geistigen/spirituellen Energien in ihrem verborgenen Sinn zu unterscheiden, sie zu ordnen und zu verstehen Dadurch gewinnen Menschen die Kontrolle über diese Energien, fühlen sich ihnen nicht länger ausgeliefert und verlieren so ihre Furcht»

Das heisst mit anderen Worten: Aurora Lapislazuli kann den Zugang in die Tiefen des Unbewussten der Seele ermöglichen und damit eine grosse Hilfe für die Selbsterkenntnis und Auflösung früherer Blockaden zulassen.

Erfahrungen aus Psychotherapie und Reinkarnations-Therapie

Die tägliche Praxis im Umgang mit Patienten zeigt immer wieder, dass sowohl körperliche als auch seelische Leiden oft einen psychogenen Hintergrund haben. Verletzungen der Seele in Kind und Jugend oder auch später können durch moralisch überbetonte Erziehung, einschneidende Erlebnisse in der Mitwelt, Missverständnisse, Ungerechtigkeiten, Be-strafungen, Entzug von Zuwendung, Verleumdungen, Schlafstörungen, Unfälle, Todesfälle entstanden sein, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Erinnerungen daran sind durch Schuld- und Schamgefühle oft blockiert und schwer oder gar nicht zugänglich. Die Folgen daraus können Symptome mit Kopf- und Rückenschmerzen, Schwindelzustände, Tinnitus, Depressionen bis hin zu Erkrankungen im Stoffwechselbereich sein.

In solchen und ähnlichen Fällen kann die Einnahme von Aurora Lapislazuli in geringen Dosen, z. B. 1x tägl. 5 Tropfen pur auf die Zunge, eine grosse Hilfe zur Auflösung sein.

Mit Hilfe der Oberon-Diagnostik, die in zwei früheren Blog-Beitrag (Spagyrik und der Einfluss auf die AugenElektromagnetische Veränderung durch Spagyrik) bereits angesprochen wurde, ist es möglich, nicht nur körperliche Störfelder zu entdecken, sondern auch die Reaktionen des Körpers auf bestimmte Heilmittel bildlich zu erkennen. Das gilt besonders für die homöopathischen und spagyrischen Medikamente.

Nach meiner Erfahrung kann Lapislazuli auch in besonders schweren Fällen, die mit Rückerinnerungen an frühere Existenzen, damaligen Quälereien, Folterungen Hinrichtungen, Flüchen, Verwünschungen zu tun hatten, dazu beitragen, über plötzliche Eingebungen in therapeutischen Gesprächen, der therapeutischen Entspannung und über Träume Klarheit darüber bekommen, was einmal Schlimmes erlebt, aber damals nicht aufgelöst werden konnte.

Bei einer älteren Patientin, die so einschneidend waren, dass sie immer wieder ihre Schlafstelle änderte; von ihrem Bett im Schlafzimmer in ein Gästezimmer in der Mansarde, in ein Bett im Zimmer eines früheren Untermieters, wieder zurück in das eigene Bett.

Was war geschehen? Vor einigen Monaten musste die Mutter aus dem eigenen Haus in ein Altenheim umziehen, weil die Patientin und ihre Schwester nicht mehr in der Lage waren, die alte Dame nachts in ihrem Bett zu halten. Sie wanderte in der Wohnung und im Haus umher und ging auch nachts unbeobachtet auf die Strasse. Sie war also zu einer Gefahr für sich selbst geworden, und die Töchter mussten beide berufstätig bleiben.

In der Tiefenentspannung konnte die Patientin wie in einem Film erleben, wie die inzwischen verstorbene Mutter versuchte, ihre Tochter aus dem Bett zu drängen, nachdem die Tochter nach dem Auszug der Mutter ihr Bett genau an die Stelle gestellt hatte, an dem vorher das Bett der Mutter gestanden hatte. Hilfe entstand dadurch, dass die Patientin in der Tiefenentspannung ihre Mutter sehen und mit ihr kommunizieren konnte. Die Mutter konnte nacherleben, dass sie keineswegs aus dem Haus vertrieben werden sollte, sondern sich eine Notwendigkeit zur Aufnahme in einem Altenheim ergab. Therapeutisch konnte der Mutter geholfen werden, ihren Weg in die Transzendenz zu gehen, nachdem zwischen ihr und der Tochter Verständnis und Frieden eingekehrt waren.

Auch bisher nicht erkannte Schuldgefühle bis hin zu Verwünschungen und Flüchen von inzwischen Verstorbenen gegen die Hinterbliebenen könnten erkannt und gelöst werden.

Die unbewusste Lebensgeschichte

Sicher können die Patienten in der Sprechstunde Vieles über ihre bisherige Lebens- und Krankengeschichte berichten. Aber es wird meist ein Rest an Informationen bleiben, die dem Behandler nicht mitgeteilt werden können, weil sie dem Patienten selbst nicht mehr erinnerbar oder tief in das Unbewusste verdrängt sind.

Aus den Erfahrungen mit der Reinkarnations-Therapie können wir heute davon ausgehen, dass körperliche, seelische, psycho-somatische Beschwerden ihre Quellen oft in früheren Inkarnationen haben, sei es durch Schuldgefühle, moralisch-dogmatische Einschränkungen der Lebensgestaltung, gewaltsame Tode, Verleugnungen, üble Nachrede. Auch in solchen längst durchgestandenen Traumata ist es möglich, über die feinen Schwingungen spagyrischer Mittel zu erkennen, was einmal Realität war und welche Möglichkeiten der Auflösung bestehen.

Die aus dem TUA-Test eruierbaren tiefenpsychologisch und psychosomatisch bedeutsamen Inhalte können wesentlich dazu beitragen, über die Symbolik und deren Inhalt zu wichtigen Erkenntnissen über die Hintergründe körperlicher und seelischer Beschwerden zu gelangen und damit den Heilungsvorgang zu fördern.

Spagyrisch aufbereitete Mittel wie Lapislazuli können nach meinen Erfahrungen wesentlich dazu beitragen, schwere seelische Belastungen, die sich letztlich körperlich manifestierten, erkennbar und auflösbar zu machen, zumindest eine Milderung der Beschwerden zu ermöglichen.

Das heute vorliegende Lehrbuch «Schlüssel zum Geheimnis der Seele – mit dem Tu-Anima-Bildertest» ermöglicht Interpretationen, die weit über den ursprünglichen Ansatz des Begründers, Dr. Heinrich Reich, hinausgehen. Zu jedem Symbolbild liegt ein ausführlicher zweiseitiger Deutungstext vor, sowohl für die sympathische als auch die unsympathische Auswahl des jeweiligen Symbolbildes. Darüber hinaus werden auch ausführliche Beispiele über Deutungs-Kombinationen von jeweils zwei Symbolbildern gegeben.

Wer jedoch mit Symbolen umgehen will, z. B. auch mit Traumsymbolen, wird bei der Auswertung des Tests zu Erkenntnissen gelangen, die mit anderen Verfahren nicht oder nur begrenzt möglich sind.

Die von Aurora Pharma herausgegebene Broschüren sind eine vorzügliche Hilfe, sich in diesen Bereich der Heilkunde einzuarbeiten.

Mehr wissen und erkennen als andere, das kann entscheidend sein für den Erfolg in der Praxis. In diesem Sinne gewinnt die Psychodiagnostik in der Heilpraxis eine zunehmend grössere Beachtung.

Literatur:

1 Ebertin, B. R., Schlüssel zum Geheimnis der Seele – mit dem Tu-Anima-Bildertest. 2. A., Bad Wildbad 2006 (1. Auflage erschien unter dem Titel „Im Dialog mit der Seele – mit dem Tu-Anima-Bildertest“, Freiburg/Br. 1996.

2 Holst, Walter von, Die Kraft der Heilsteine, S. 166ff., in Ebertin, B. R., Die Kraft und Freiheit zur Versöhnung ... auch zwischen Hinterbliebenen und Verstorbenen. Bad Wildbad 2017.

3 Aurora Pharma AG, Schriftenreihe „Spagyrische Naturheilmittel aus Pflanzen, Mineralien, Metallen. Affoltern 2017ff.

Dr. Baldur Ebertin

Dr. phil. Baldur R. Ebertin ist Diplom-Psychologe, Heilpraktiker und Buchautor von diversen Büchern. Er lebt in Bad Wildbad im Schwarzwald.

Weitere Infos: www.ebertin-badwildbad.de

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