Die Herstellung der Quintessenz Spagyrik

Spagyrik bezeichnet im weitesten Sinne Arzneimittel, bei denen eine Ausgangssubstanz zuerst aufgetrennt und nach einem Veredelungsprozess am Ende wieder zusammengeführt wird. Dabei gibt es unterschiedliche Verfahren, die sich in Bezug auf ihre Qualität zum Teil stark voneinander unterscheiden. Der Gründer der Aurora Pharma hat sich intensiv damit auseinander gesetzt, wie er die Vorgänge laufend optimieren kann, damit am Ende eine Tinktur entsteht, welche die höchsten Heilkräfte einer Ausgangssubstanz beinhaltet. Josef Lüthi stützte sich dabei auf die Erkenntnisse von Paracelsus. Dadurch drang er bis zum Kern des spagyrischen Wissens vor und fand eine Möglichkeit, eine echte, chymische Hochzeit herzustellen.

Reinigung

In diesem Teil der Herstellung werden die drei separierten Teile gereinigt. Das Destillat wird nach dem genau berechneten Vier Elemente Destillationsschlüssel in 12 Schritten der Restflüssigkeit getrennt und als Archäus (Geist) reindestilliert. Das Kraut und der Schwefel werden verbrannt, verascht und reinkalziniert. Es entsteht das weisse Salz (Körper) der Pflanze.

Chymische Hochzeit

Die Reaktion nennt sich chymische Hochzeit und zeugt bei der Produktion alchemistischer Arzneimitteln von höchster Qualität. Nach der vollzogenen Reaktion wird das ätherische Öl (Seele), falls nicht zu gering und somit im Element Feuer (Alkohol) mitgeführt, der chymischen Hochzeit beigefügt. Die Quintessenz enthält damit die stärksten Heilkräfte der Ausgangssubstanz.

Der Weg bis zur Aurora Urtinktur

2-6 Tage

Wasserdampfdestillation

Zu Beginn werden die ätherischen Öle, der Alchemist spricht von der Seele der Pflanze, mit einer Wasserdampfdestillation separiert, um die Öle vor Schaden oder Verlust in der Gärung zu bewahren. Die ätherischen Öle werden nach der chymischen Hochzeit der Tinktur wieder hinzugegeben. 

2-6 Tage

6-8 Wochen

Gärung

Die Pflanze wird anschliessend vergoren. Durch Zugabe von Wasser, Zucker und Hefe entsteht ein individueller Pflanzenalkohol. Dieser unterscheidet sich ganz grundsätzlich gegenüber dem Vorgehen, wenn man die Pflanze in einen Industriealkohol einlegen würde. Im Gärkeller reifen die Rohstoffe dann für mindestens zwei Monate bis schliesslich der fertige Pflanzenalkohol entstanden ist.

6-8 Wochen

8-10 Wochen

Destillation

Im nächsten Schritt folgt die Trennung der Rohstoffe, die über Monate gereift sind. Der Spagyriker teilt dabei die Flüssigkeit, die bei der Gärung entstanden ist. Dabei werden mit ca. 20 Destillations-Durchgängen 4 Grundflüssigkeiten geschaffen, die ihrem Wesen nach den vier Elementen Feuer, Luft, Wasser und Erde entsprechen. Am Ende werden diese 4 Elemente wieder vereinigt, daraus entsteht der alchemistische Alkohol, der Archäus genannt wird. 

8-10 Wochen

8 Wochen

Pflanzensalz

In diesem Teil der Herstellung werden die drei separierten Teile gereinigt. Das Destillat wird nach dem genau berechneten Vier Elemente Destillationsschlüssel in 12 Schritten der Restflüssigkeit getrennt und als Archäus (Geist) reindestilliert. Das Kraut und der Schwefel werden verbrannt, verascht und reinkalziniert. Es entsteht das weisse Salz (Körper) der Pflanze.

8 Wochen

1 Woche

Vereinigung

Der Archäus als Vier-Elemente-Destillat (Geist) wird mit dem Salz (Körper) vereinigt. Aus alchemistischer Sicht vereinigt sich hier der männliche und weibliche Teil des Rohstoffs. Durch diese Vereinigung ergibt sich eine Reaktion, bei der eine Temperatur von bis zu 90°C entsteht. Aus dieser Vereinigung entsteht eine dritte, farbige Phase, die Quintessenz.

1 Woche

2 Wochen

Zirkulation

Die Reaktion nennt sich chymische Hochzeit und zeugt bei der Produktion alchemistischer Arzneimitteln von höchster Qualität. Nach der vollzogenen Reaktion wird das ätherische Öl (Seele), falls nicht zu gering und somit im Element Feuer (Alkohol) mitgeführt, der chymischen Hochzeit beigefügt. Die Quintessenz enthält damit die stärksten Heilkräfte der Ausgangssubstanz.

2 Wochen

2 Tage

Konfektionierung

Die Reaktion nennt sich chymische Hochzeit und zeugt bei der Produktion alchemistischer Arzneimitteln von höchster Qualität. Nach der vollzogenen Reaktion wird das ätherische Öl (Seele), falls nicht zu gering und somit im Element Feuer (Alkohol) mitgeführt, der chymischen Hochzeit beigefügt. Die Quintessenz enthält damit die stärksten Heilkräfte der Ausgangssubstanz.

2 Tage

Betriebsbesichtigung

Die Alchemie und Spagyrik, die Laborarbeit und Apparaturen werden erst so richtig lebendig, wenn man diese einmal selbst vor Ort gesehen hat. 4x pro Jahr haben Sie die Möglichkeit die Aurora Pharma zu besichtigen und eine Einführung vor Ort zu erleben.

Was bedeutet Quintessenz Spagyrik?

Die Tinkturen unter dem Mikroskop

In der Alltags-Sprache kennt man die Quintessenz, um das Wesen(tliche) einer Sache auszudrücken, die Conclusio, das Fazit.

Eine solche Bedeutung kommt der Quintessenz auch in der Alchemie zu Teil. Hier steht sie für das fünfte Element, neben Erde, Feuer, Wasser, Luft. Die anderen Elemente sind in sie eingebettet und entspringen durch sie und aus ihr.

In der Herstellung der Tinkturen der Aurora Pharma findet eine Aufteilung in die 4 Elemente statt. Erst dadurch ist es möglich, dass am Ende der Herstellung aus der Vereinigung der männlichen und weiblichen Prinzip eine neue Substanz geboren wird: Die Quintessenz. Diese tritt zu Tage, wenn bei der Herstellung alle Grund-Elemente auf harmonische Weise vereint werden.

Informations-Video zur Herstellung

Schematische Darstellung

Der lange Weg zur spagyrischen Quintessenz

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um spagyrische Arzneimittel herzustellen. Jedoch nur eine, mit der eine echte Quintessenz entsteht. Dieses Herstellverfahren ist nach dem Firmengründer der Aurora Pharma benannt und ist bei der Swissmedic unter dem Namen «spag. Lüthi» zertifiziert.

Das komplexe Verfahren beachtet die sieben Hermetischen Gesetze, die 4-Elemente-Lehre, die Trinität und den Taoismus. Dadurch erst ist es möglich, dass am Ende bei der Chymischen Hochzeit die Quintessenz entsteht, welche die stärksten Heilkräfte der Ausgangszubstanz vereinigt.

Häufige Fragen

Arzneimittel aus der Naturheilkunde sprechen meist ausschliesslich bestimmte Aspekte an, die eine Krankheit oder Disharmonie ausgelöst haben. Die Aromatherapie spricht die emotionale Ebene an, die Homöopathie die mentale Ebene, Schüssler-Salze die körperliche Ebene. Die Erkenntnisfähigkeit des Menschen ist jedoch beschränkt. So ist nicht immer klar, auf welcher Ebene eine Krankheit entstanden ist. Durch die Aurora Urtinkturen werden mit der Einnahme die körperliche, mentale und emotionale Ebene angesprochen. Weiterhin ist das Prinzip des Tao (Yin/Yang), die 4 Elementen-Lehre, die 7 Hermetischen Gesetze und die 12 Tierkreiszweichen in jeder Tinktur symbolisch und praktisch integriert. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass bei der Einnahme eine erwünschte Wirkung  im Heilwerdungs-Prozess erzielt wird. 

Die spagyrische Quintessenz entsteht nur beim «spag. Lüthi»-Verfahren der Aurora Pharma. Dies begründet sich aus der 4 Elemente-Destillation und der Reinkalzination der Pflanzensalze. Zudem ist die Verarbeitung von Metalle wie Gold und Silber und Heilsteinen wie Amethyst und Rosenquarz möglich. 

Der Firmengründer Josef Lüthi hat das Verfahren vom Alchemisten Frater Albertus gelehrt bekommen. Dieser wiederum schöpfte sein Wissen aus einer langen Alchemisten-Linie, die bis zu Paracelsus zurückführt. So wie Paracelsus spagyrische Urtinkturen hergestellt hat, produziert auch heute die Aurora Pharma noch ihre Arzneimittel. 

Wenn bestimmte Herstellschritte weggelassen oder verkürzt werden, entsteht am Ende keine spagyrische Quintessenz. Sie ist der Indikator dafür, dass der Rohstoff in die Form gebracht wurde, in der sie ein Organismus am besten aufnehmen kann.